Sonntag, 31. März 2013

Ja, ich lebe noch

Nach dem ich einen unglaublich stressigen Umzug meistern musste, mit den ebenso verheerenden Folgen dazu, bin ich nun wieder aktiv. Die letzten Monate verfügte ich über kein Internet, weswegen ich mich für die "Pause" entschuldige.
In den letzten Wochen, insbesondere die letzten Tage regnete es gerade zu an Ideen, die mir bei meiner Geschichte sehr verholfen haben. So langsam habe ich ein deutliches Bild vor dem Auge, wie die Handlung verläuft. Es fehlt also nicht mehr viel um endlich loszulegen.
Da sitzt man im Zug, fährt seine Strecke ab und hört inspirierende Musik. Und plötzlich fallen einem wieder Ideen ein. Nur zu gut, dass ich meistens mein Notizbuch mitführe und die Gedankengänge aufschreiben konnte. In letzter Zeit war es sogar so stark mit meiner Fantasie, dass ich gleich schon grobe Vorstellungen für das zweite und dritte Buch habe. (An dieser Stelle möchte ich darauf vermerken, dass es ursprünglich geplant war mehrere Bücher dieses Titels zu schreiben, so würde es mit großer Warscheinlich auch zwei Nachfolger geben)
Ich gebe mir auch Mühe Mimik und Gestik bei anderen Menschen und auch in Filmen zu beobachten. Es kann schließlich nicht schaden so etwas genauer zu betrachten um es dann auch beschreiben zu können, was immerhin gar nicht so leicht auf dem ersten Blick ist. Das Gesicht zeigt verschiedene Reaktionen, zum Einen werden beispielsweise die Augenbrauen gehoben. Im gleichen Moment werden aber die Lippen zusammengepresst, die Arme fuchteln wild herum - der Mundwinkel zuckt. Es gibt so vieles zu beachten. Natürlich kann man nicht für jedes Gespräch, jede Tat, alles genaustens beschreiben (gut, man könnte schon, aber das Buch wäre dann wohl zu schwer, um es zu halten), aber gelegentlich, in wichtigen Situationen darf das auch nicht fehlen. Besonders in emotionalen Szenen kann dies dem Leser sogar dabei helfen die Reaktionen der Charaktere vor das Auge zu führen. Doch meistens reicht auch schon der gesprochene Satz aus um sich vorzustellen, was der Andere wohl fühlt, ohne dies noch zusätzlich beschreiben zu müssen.
Hierzu mal ein Beispiel:

"Du hast was getan? Sie geschlagen? Du bist verrückt!"

Man kann sich anhand dieses Satzes, doch deutlich vorstellen, wie der Charakter sich wohl gerade fühlt und wie sein Gesichtsausdruck wohl aussehen könnte. Von daher wäre es unsinnig, dies noch extra hinzuzuschreiben, wie hier:

"Du hast was getan? Sie geschlagen? Du bist verrückt!", erschrickt Andreas.

Das alles ist immer auf die jeweilige Situation bezogen. Man muss demnach immer entscheiden ob denn nun eine Beschreibung sinnvoll wäre oder auch nicht.

1 Kommentar:

  1. Yeah, toll hier mal wieder ein Lebenszeichen wahrzunehmen. Lass mal öfters von dir hören - und viel Erfolg jetzt!

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