Sonntag, 14. Oktober 2012

Im Schneckentempo

"Versuch alle 10 Minuten zumindest einen Satz zu schreiben.", meinte mein bester Freund zu mir, nachdem ich ihn wieder mal um Rat gefragt habe.
"Das ist garkeine schlechte Idee!", erwiderte ich erstaunt. Auf diese simple, aber effektive Idee war ich noch nicht gekommen. Selbst wenn es nun nicht genau 10 Minuten sein sollten, so könnte man das Selbe auch nach jeder vergangenen Stunde anwenden.
"Oder du schreibst jeden Tag einen Satz ...", sagte er zu mir und musterte meinen Gesichtsausdruck.
"Dann werde ich ja nie fertig. Aber, so wäre es immer noch sinnvoller, als wenn ich garnichts schreibe", murmelnd kämpfte ich mit tausenden von Gedanken, die mich dazu bringen wollten endlich mal wieder los zu legen.
Gedacht, getan. Gestern Abend füllte ich zur sinnlichen Entspannung noch ein Glas mit Rotwein und haute auf die Tasten. Was dabei raus kam, war letztendes doch eher enttäuschend.
Nachdem der Rotwein blöderweise doch zu trocken war, und das zweite Glas leer war, spürte ich auch schon langsam die Wirkung des tollen Alkohols. Meine Gedanken waren nicht mehr in ordentlicher Reihenfolge - nein, viel eher schwirrten sie umher und verdrehten mir den ganzen Text.
Immerhin habe ich es geschafft mehr als eine halbe Seite zu schreiben ...
Doch die Hoffnung bleibt bestehen. An aufgeben ist nicht zu denken, vielleicht klappts ja in den nächsten Tagen besser, denn jetzt scheine ich eine Schreibblockade zu haben, weil mir einige Begriffe nicht einfallen wollen. Wie genau sieht die Konstruktion eines Schiffes aus? Das war mir heute abend dann doch zu viel. Ich frage nächstesmal lieber einen "Spezialisten".

2 Kommentare:

  1. Hey Hey Aufgegeben wird nicht.
    Ich kenn das nur zu gut, wenn einem einfach kein gescheiter Satz aus den Fingern rutschen will. Was da hilft, ist einfach mal ein neues Blatt zu nehmen und in mega Highspeed einen Abschnitt zu schreiben, der einem grade zum Thema/Handlungsstrang einfällt. Egal ob es grammatikalisch richtig ist oder der Text nur wirres Zeug hergibt. Im Nachhinein filterst du die guten Ideen raus und umschreibst sie einfach ein bisschen.

    Auf! Weiter gehts! Ich mag was lesen...

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  2. Hey, ich danke dir für die Aufmunterung. Dein Tipp hilft tatsächlich und ich werde auch künftig weiter schreiben, ebenso mit meinem Block. Doch seit Monaten habe ich kein Internet, weswegen auch der Block darunter litt. Aber in ungefähr 2-3 Wochen bin ich wieder dabei!

    Bis dahin ... mache ich mir weitere Gedanken zur Handlung etc.

    Liebe Grüße.

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